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heute jährt sich der Super-GAU von Fukushima zum fünften Mal und die Folgen für die Region sind immer noch unabsehbar. Nach der Katastrophe vor fünf Jahren protestierten weltweit hunderttausende Menschen gegen Atomkraft, woraufhin die Bundesregierung den Atomausstieg beschloss.

Foto Anti-Atom-Aktion am Fukushimajahrestag 2013

Aber die Gefahr ist noch lange nicht gebannt, der Atomausstieg ist seinen Namen kaum wert: In Deutschland sind nach wie vor acht Atomkraftwerke in Betrieb, die Atomfabriken Gronau und Lingen haben unbefristete Betriebsgenehmigungen und exportieren gefährliche Atombrennstoffe in alle Welt. Fast täglich fahren Atomtransporte durch Deutschland - die meisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Proteste dagegen werden juristisch verfolgt. Zahlreiche ROBIN WOOD-Aktivist*innen standen bereits vor Gericht, weil sie die Öffentlichkeit mit Aktionen auf die gefährliche Fracht vor ihrer Haustür aufmerksam gemacht hatten. Dabei passieren immer wieder Unfälle wie der des brennenden Schiffs im Hamburger Hafen, das 2013 in unmittelbarer Nähe des Kirchentags radioaktive Stoffe und Munition geladen hatte!

Auch der Rückbau von abgeschalteten AKWs in nach wie vor ungeklärt. Weltweirt gibt es keinen sicheren Lagerort! Für die Kosten für Rückbau und Lagerung sollen die Steuerzahler*innen aufkommen, nachdem die großen Energiekonzerne jahrzehntelang Milliardengewinne erzielt haben.

ROBIN WOOD sagt: Nein zu Atomenergie!

Alle Atomanlagen stilllegen - jetzt!

Stopp der Atomtransporte!

Wir werden weiter Proteste durchführen, Infoabende veranstalten und Aktionen organisieren: Heute, am traurigen Jahrestag von Fukushima, am 26. April, dem 30. Jahrestag des Super-GAUs von Tschernobyl, und in den nächsten Wochen und Monaten - so lange, bis auch die letzte Atomanlage abgeschaltet ist!

 

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Herzliche Grüße,

Ute Greiser

Bremer Str. 3
21073 Hamburg
Deutschland